Warum eine Aufstellung machen?

IN SITUATIONEN FESTGEFAHREN

Wenn ich bei bestimmten Themen nicht mehr weiterkomme und keine Lösung weiß. Oder wenn ich auf die Mitarbeit anderer angewiesen bin, die Situation aber festgefahren ist und sich nichts bewegt. Wenn ich Dinge aus der Vergangenheit endlich klären und loslassen will. Oder wenn ich die Beziehung zu einem Menschen besser verstehen und klären will. Oder wenn in meiner Familie sich Krankheiten oder Schicksalsschläge über Generationen wiederholen, und ich dieses Muster gerne anschauen und lösen würde. Im Grunde alle Themen die mit mir und meinen Mitmenschen zu tun haben und mich belasten.

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Vor der Aufstellung

WAS IST EIN ANLIEGEN?

Es ist das Ziel, das der Klient oder die Klientin in der Aufstellung erreichen will, und es ist der Auftrag an den Aufstellungsleiter.

  • Welches Problem soll angeschaut werden?
  • Welche Menschen sind beteiligt?
  • Welche unangenehme Situation soll gelöst werden?

 

 Der Aufstellungsleiter hilft mit seinen Fragen auf den wesentlichen Punkt zu kommen. Dabei kann herauskommen, dass das Thema oder das Ziel der Aufstellung anders aussieht als vorher gedacht. Es ist gut zu vertrauen, und das zu nehmen was sich hier und jetzt anbietet. Doch alles in Absprache mit mir als Klienten!

 


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Während der Aufstellung

Wie fühlt es sich an in der Aufstellung zu stehen?

Es kann vorkommen dass Stellvertreter über Körperempfindungen berichten wie Kopfschmerzen, Bauchgrummeln, Druck auf dem Solarplexus, Müdigkeit oder auch Zufriedenheit, Freude und Glück. Eine Aufstellung kann wie ein gutes Theaterstück sein, es wird gelacht und geweint… Die Körperempfindungen sind vorübergehend. Sie lösen sich auf durch das Einnehmen einer anderen Position im Raum, das Aussprechen von Ritualsätzen die der Aufstellungsleiter vorgibt oder wenn bewusst wieder aus der Rolle herausgegangen wird.

 

Was tut der Aufstellungsleiter während der Aufstellung?

Er oder sie beobachtet genau wie die Stellvertreter miteinander agieren. Es kann vorkommen, dass der Aufstellungsleiter der Klientin oder einem Stellvertreter vorschlägt einen bestimmten Satz zu sagen. Dieser Satz fasst meist zusammen was sich in der Aufstellung zeigt. Der Satz kann helfen die Situation zu verstehen oder die Dynamik in der Tiefe zu begreifen. Die Klientin oder der Stellvertreter kann den Satz aussprechen, und nachspüren ob er wahr ist und passt. Wenn nicht, wird ausprobiert welcher Satz besser passt und wie er sich anfühlt. Der Stellvertreter kann hier seine Empfindungen und Impulse einbringen, das ist ein Stück des Weges zur Lösung.

 


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Nach der Aufstellung

Bert Hellinger sagt: „Die Mitte fühlt sich leicht an.“ Wenn alle Stellvertreter sich auf ihrem Platz wohl fühlen (oder besser fühlen als am Anfang) und die Klientin ihren Platz in der Aufstellung einnimmt, und sich ebenfalls wohl (oder leicht) fühlt, kann die Aufstellung beendet werden.

 

Es gibt auch Aufstellungen die an einen Punkt kommen wo es nicht mehr weitergeht. Dann kann die Aufstellungsleiterin die Aufstellung abbrechen und es wird zu einem anderen Zeitpunkt weitergearbeitet. Manchmal gibt es auch Versöhnungsszenen die sehr heilend wirken und danach klar ist: So lassen wir es jetzt stehen!

 

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Fazit zum Thema Aufstellung

In der Aufstellung habe ich nichts zu verlieren und kann nichts falsch machen. Das sind die Hauptprinzipien dieser Arbeit. Wichtig ist im Gefühl zu bleiben, neugierig und offen zu bleiben was da kommt, und sich darauf einlassen.

 

 

Mit einer Aufstellung bekommen wir Infos, die sonst nicht greifbar und erreichbar wären. Es ist ein geführtes Abenteuer durch unsere Vergangenheit, unsere Gegenwart und unsere Zukunft!