Change-Modell von Kurt Lewin

Nach Weihnachten ist es dann wieder soweit: Das neue Jahr steht mit all seinen Unsicherheiten und neuen Chancen vor der Tür. Der eine nimmt sich die besten Vorsätze was sich alles ändern muss, andere lassen das bleiben. Entwicklung geschieht nicht nur auf Bestellung und zu einem bestimmten Zeitpunkt, sondern ständig das ganze Jahr über. Also locker bleiben!

 

Wenn Projekte am Ende nicht bringen was wir erwartet haben, oder wenn sich im Verlauf schon zeigt, dass das erwartete Ergebnis nicht erreicht wird, ist es Zeit für eine Reflexionsschleife. In der Regel ist es nie zu spät, Versäumnisse im Vorgehen zu korrigieren – vorausgesetzt wir haben nicht den Anspruch keine Fehler machen zu dürfen.

 

Wenn wir bereit sind daraus zu lernen, sind Fehler Investitionen die sich rechnen. Das Change-Modell von Kurt Lewin beschreibt, wie Menschen und ihre Handlungen in ihrem sozialen Umfeld betrachtet werden können. Lewin beschreibt, dass wir zwar Pläne machen können und Hypothesen erstellen, aber auch darauf achten müssen, die Umsetzung schrittweise durchzuführen. Den Prozess sollten wir außerdem genau beobachten, manche Schritte können wir nämlich erst im Verlauf -im Tun- auf die Tauglichkeit hin prüfen.

 

Mit dieser Haltung ist es uns möglich die Korrektur als normal anzusehen. Und nicht als Versagen oder Mißlingen.

 

Deshalb ist es wichtig zu planen und trotzdem auf Überraschungen gefasst zu sein. Das ist das Salz in der Suppe des Lebens. Manchmal sind die schönsten Dinge des Lebens die, die wir nicht geplant haben!

 

Deshalb feiern Sie das alte Jahr und heißen Sie das neue Jahr willkommen, denn ein Leben ohne Feste gleicht einer weiten Reise ohne Einkehr. Das wussten schon die alten Chinesen :)

 

http://de.wikipedia.org/wiki/3-Phasen-Modell_von_Lewin